.In the End doesn’t it really matter.
Februar 24, 2008
Eines Tages warf die Gesellschaft mich in den Wind, nur um mir zu zeigen, dass ich ein Niemand bin. Sie wandte sich ab, zeigte mir den Rücken und wehrte sich gegen jegliche Worte, die wie Anschuldigungen klangen. Niemand hörte mir mehr zu. Als ob das je jemand gemacht hätte. Doch jetzt war es offiziell. Ich war ein Aussässiger dieser Gesellschaft. Warum sich um kümmern, wenn die Existenz der verlorenen Seelen, so einfach zu verschleiern ist. Die Dunkelheit sagt zu, die Dunkelheit gibt die Freiheit, das zu tun, das zu sein, was wir wollen. …
Weißt du wie es ist, sich zu hassen, sich nicht selbst fühlen zu wollen? Eine solche Angst, vor dem Leben zu haben, dass man starr ist? Wenn man weiß, dass man nur eine Figur, von einen selbst ist? Wie soll man weiterleben, mit all dem klar kommen, wenn man die Analyse hinter sich hat, aber sich nicht bewegen kann? Der Abgrund nah, zu nah. Es fehlt nicht mehr der letzter entscheidende Schritt. Es ist schon der Fall, in dem man sich befindet. Nicht erst jetzt, sondern schon lange. Zu lange. Jeder Fall bedeutet auch Aufprall.
Ich weiß nur nicht, wo ich mich jetzt befinde. Gefallen, bin ich schon immer. Seit ich mich erinneren kann. Doch, der Aufprall, war noch nicht da. Ich frage mich, ob ich nicht kurz davor bin. Kurz vor dem letzten Stück.
Mein Bewusstsein, dass alles hinterfragt, was je geschehen ist. Das Unterbewusstsein, dass so viel hinter sich hält, um noch den Polster fürs Leben bereitzuhalten. Doch, der Schlag wird hart. Wie soll es nur weitergehen? Jeder Mensch erlebt Schicksalsschläge. Meines, war ein ganzer Schicksalsschlag bisher. Ein schrecklicher Gedanke in mir, dass ich in so egoistischer Weise hier und da, mit meinen Kopf fort bin. Es gibt schlimmere Erlebnisse als meine. Warum halte ich mich deshalb für etwas besseres? Wieso? Das Bewusstsein, dass ich ein Mensch bin, der noch so viel vor sich hat, aber doch so viel hinter sich. Wer selbst außer ich, sollte das Wissen haben, was geschehen ist? Jedoch, besitze ich es nicht. Vollkommen, im vollen Ausmaß, nicht.
Wenn das Laubfeuer schon brennt, ist es noch etwas leichter es zu llöschen. Wenn es sich ausbreitet, kaum aufzuhalten. Wenn es lodert und Menschen in Gefahr bringt, unverzeihlich.
Jeder Mensch hat glückliche Momente. Jedes Leben beinhaltet wenigstens einen Augenblick der Freude, der Hoffnung, des Glücks, der Liebe. Was ist jedoch, wenn man die Erinnerung schwindet? Oder wenn man andere Momente, Lebensabschnitte verdrängt hat und diese Freude mitschwindet? Wo bleibt dann die Hoffnung für die Zukunft? Werden die schönen Momente dieser Zeit, des Jetzt, in ferner oder naher Zukunft, auch dem Nichts angehören? Das Leben im Jetzt ist wichtig. Gerade auch deshalb. Sonst hätte das Leben keinen Sinn. Wenn es diesen absoluten Sinn des Lebens vielleicht auch nicht geben mag. Das Glück zu empfangen, alleine schon etwas Schönes zu erleben, zu dürfen, sollte zeigen, dasss es Sinn macht zu leben.
Vielleicht ist der Sinn des Lebens nicht der, etwas zu finden. Oder auch wenn es so scheint, nach einer Suche gefunden zu haben, dass zeigt wofür man lebt. Der Sinn des Lebens wird der sein, den Sinn des Lebens zu finden. Alle Sinne zu spüren und nicht den Wunsch woanders zu sein. Woanders als hier auf der Welt. Diese endgültige Sehnsucht. Wahrnehmen, was es heißt zu leben, mit alle den Erfahrungen, die dazu gehören.
Jedoch bin ich müde dieses Lebens. Ich habe alle das Wissen, all diese philosophischen Gedanken und es mag klingen, als ob ich ein starker Mensch bin, der vom Leben überzeugt ist. Doch so ist es nicht. Ich bin des Lebens müde. Mir fehlt die Kraft. Das Einzige was ich mir wünsche ist, mich normal zu fühlen. Aber auch meine Angst hält mich davor auf mich selbst zu verwirklichen. Ich weiß nicht wie ich da raus komme. Wütend auf so viele Dinge und Menschen, und die Frage nach der Ruhe bleibt ungeklärt.
Selbst wenn ich mich bemühe, normal zu sein, steht eine Wand vor mir, die mir nur ab und zu einen kleinen Lichtschein gibt. Ich will verreisen, doch seit 2 Monaten frage ich mich krumm und dämlich. Auf der einen Seite, wollen die Menschen mir helfen, doch sie stossen mich letztendlich weg. Das Prinzip meiner Behandlung verstehe ich nicht. Aber es wird schon seine Gründe haben. Auf der einen Seite steht mir die Gesellschaft/die Menschen im Weg, auf der anderen Seite stehe ich mir selbst im Weg.
Was sollte man also tun, um in eine Gesellschaft zurückzukehren, die einen immer verstossen hat?